raumkontext/ortsspezifik


Die Auseinandersetzung mit dem Raum soll kontextspezifisch geschehen. Als Kontext dient sowohl die materielle Struktur des Gebäudes, als auch seine geschichtliche, inhaltliche, soziale und symbolische Bedeutung. Die Ortspezifik wird als "kreative Beschränkung" verstanden. Diese fordert eine Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten des Raums und dessen individuelle Interpretation. Da der gesamte Baukomplex abgerissen wird, bieten sich besonders vielfältige Möglichkeiten zur (Um)Gestaltung der Räumlichkeiten.


Die verschiedenen Kontexte des Raums bilden die Ausgangsbasis für die künstlerischen Prozesse vor Ort sowie eingeschränkt für das Kulturprogramm. Sie können dabei sowohl im buchstäblichen als auch im abstrakten Sinne behandelt werden. Zudem können die einzelnen Akteure neue Kontexte einbringen und zum Diskurs stellen.